Germanistische Linguistik für das bayerische Staatsexamen

Fabian Bross - Germanistische Linguistik für das bayerische Staatsexamen - Linguistik fürs Examen

Wie bereitet man sich auf das Staatsexamen im Fach Deutsch in Linguistik in Bayern vor? Das habe ich mich auch gefragt, als die Prüfungen vor der Türe standen. Da die Antwort auf diese Frage gar nicht so einfach war, habe ich dazu ein Lehrbuch verfasst. Mehr Informationen gibt es hier und hier.

Christoph Draxler über Webexperimente mit Percy

Für alle, die mal ein Online-Experiment machen wollen und vor allem für alle, die mal ein Online-Perzeptionsexperiment machen wollen:

Die Vorteile von Percy liegen auf der Hand:

  • Die Teilnehmerinnen & Teilnehmer müssen nicht ins Labor kommen und können mit verschiedenen Geräten am Experiment teilnehmen (sie müssen aber auch angeben, wo sie sich befinden und welche Art von Ein- und Ausgabegerät sie verwenden)
  • Es gibt schon eine ganze Reihe an vorgefertigten Experiment-Layouts
  • Man braucht keine Programmierkenntnisse
  • Percy wird durch das Bayerische Archiv für Sprachsignale und CLARIN-D kostenlos zur Verfügung gestellt

Eine Liste mit bereits bestehenden Experimenten findet ihr hier: http://webapp.phonetik.uni-muenchen.de/WebExperiment.

Santa’s helpers

Via Langugelog

Sprachdatenbanken-Workshop in München

flyer_facebook3

Wer sich für Sprachdatenbanken interessiert, kann sich das hier mal ansehen: einen Workshop zur Erstellung und Verwaltung von Sprachdatenbanken in München. Eine finanzielle Förderung ist auch möglich!

Illokutionäre Kraft

yoda illokutionäre kraft

Deutsche Phonologie für L2-Lerner

Bildschirmfoto 2013-11-17 um 13.34.24

Harald Havas versucht Englisch-Muttersprachlern Deutsch beizubringen. Weil diese wohl häufig Probleme mit der deutschen Phonologie haben, hat er diese Deutschlandkarte entwickelt, die ihnen bei der Aussprache helfen soll.

Via Schlecky

Ds Totemügerli (es bärndütsches Gschichtli)

Das im Video vorgetragene Gedicht Ds Totemügerli (es bärndütsches Gschichtli) des schweizerischen Kabarettisten Franz Hohler ist ein hervorragendes Beispiel für das Funktionieren der Phonotaktik einer Sprache. Die im Gedicht benutzten Wörter klingen zwar Berndeutsch, da sie genau den Lautregularitäten dieses schweizer Dialekts folgen, sind aber frei erfunden. Viel Spaß!

Sind Elbisch, Klingonisch, Dothraki und Na’vi richtige Sprachen?

Ja, richtig, man sollte mich mal schimpfen. In den letzten Monaten habe ich immer behauptet, ich käme wegen meiner Abschlussprüfungen nicht so recht zum Bloggen und nun bin ich fertig und habe es bisher nicht mal geschafft, euch von der DGfS-Sommerschule in Berlin zu berichten, auf der ich war. Asche auf mein Haupt!

Und meine Ausrede jetzt? Es ist während des Staatsexamens, das ich übrigens gut überstanden habe, einiges liegen geblieben, was jetzt seiner Vollendung harrt. Dazu gehören v.a. sprachwissenschaftliche Projekte, über die ich natürlich hier berichten werde.

Zu einem dieser Gründe zählt auch, dass Anfang 2014 mein erstes Buch erscheinen wird, aber auch darüber werde ich hier schreiben, da es selbstredend ein Linguistik-(Lehr-)Buch werden wird.

Jetzt aber viel Spaß mit dem Video!

4. STaPs Berlin

Am 4. und 5. Oktober 2013 findet die 4. STaPs an der Freien Universität Berlin statt, also die Sprachwissenschaftliche Tagung für Promotionsstudierende. Die STaPs versteht sich weniger als fachwissenschaftliche Tagung, als ein Netzwerk für Nachwuchslinguistinnen und Nachwuchslinguisten. Aus der Selbstbeschreibung der STaPs-Webseite:

Vorgestellt werden empirisch orientierte Projekte aus den Kernbereichen der theoretischen und deskriptiven Linguistik (synchron wie diachron) sowie verwandter Nachbardisziplinen (z.B. Psycho-, Neuro-, Sozio- oder Computerlinguistik). Ergänzt wird das Programm durch Mini-Workshops (z.B. Vorstellung von Softwaretools, „Verbindung von Lehre & Dissertation“).

Mit diesem Format werden zweierlei Dinge erreicht: zum einen können die Vortragenden in einem informellen Rahmen methodische Herausforderungen ansprechen und erhalten in ausführlichen Diskussionsrunden zielführend Rückmeldung. Zum anderen wird dadurch auch der Gewinn für die Zuhörendenden erhöht. Durch den inhärenten Problem- und Methodenbezug der STaPs werden deshalb inhaltliche Diskussionen weitgehend durch einen interaktiven Workshopcharakter mit Feedbackeffekt für alle Teilnehmenden ersetzt.

Da auf der STaPs weder fertige Forschung noch vorläufige (Teil-)Ergebnisse präsentiert werden sollen, richtet sich die STaPs besonders auch an Promovierende in der Anfangsphase.

Anmelden könnt ihr euch hier.

Automatische Segmentierung mit WebMAUS

Ich hatte ja neulich schonmal ein Video mit Florian Schiel, der erklärt, wie so eine automatische Segmentierung mit MAUS (Munich AUtomatic Segmentation) funktioniert. Ich habe dazu jetzt noch ein Video gemacht, in dem ich zeige, wie man WebMAUS benutzt und online eine automatische Segmentierung vornimmt.