{"id":732,"date":"2022-10-01T15:07:48","date_gmt":"2022-10-01T15:07:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sprach-blog.de\/?p=732"},"modified":"2022-10-01T20:43:09","modified_gmt":"2022-10-01T20:43:09","slug":"warum-schuetteln-wir-den-kopf-um-nein-zu-sagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sprach-blog.de\/?p=732","title":{"rendered":"Warum sch\u00fctteln wir den Kopf, um \u201enein\u201c zu sagen?"},"content":{"rendered":"\n<p>Fast \u00fcberall auf der Welt verwenden Menschen das Sch\u00fctteln des Kopfes, um \u201enein\u201c zu sagen. Bereits der britische Naturforscher Charles Darwin hatte sich gewundert, warum Menschen unterschiedlichster Kulturen den Kopf sch\u00fctteln, um Ablehnung auszudr\u00fccken. In seinem Buch \u201eDer Ausdruck der Gem\u00fctsbewegungen bei dem Menschen und den Tieren\u201c von 1872 kommt Darwin auf eine spektakul\u00e4re Hypothese. Die weite Verbreitung des Kopfsch\u00fcttelns k\u00f6nnte einen ganz nat\u00fcrlichen Grund haben:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-code\"><code>With infants, the first act of denial consists in refusing food; and I repeatedly noticed with my own infants, that they did so by withdrawing their heads laterally from the breast, or from anything offered them in a spoon. In accepting food and taking it into their mouths, they incline their heads forwards. &#91;\u2026] It deserves notice that in accepting or taking food, there is only a single movement forward, and a single nod implies affirmation. On the other hand, in refusing food, especially if it be pressed on them, children frequently move their heads several times from side to side, as we do in shaking our heads in negation. Darwin (1872: 273)<\/code><\/pre>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich sind Darwins \u00dcberlegungen einer der wenigen Erkl\u00e4rungsans\u00e4tze, warum Menschen mit dem Kopf sch\u00fctteln, um Dinge abzulehnen. Und die Idee klingt plausibel: Kinder kommen mit einem Saugreflex auf die Welt. Wenn ein Kind seinen Hunger an der m\u00fctterlichen Brust gestillt hat, muss das Saugen unterbrochen werden \u2013 und dies muss notwendigerweise durch eine Ausweichbewegung erfolgen, da der Saugreflex nicht einfach abgeschaltet werden kann. Da Kinder anfangs noch wenig motorische Kontrolle \u00fcber die H\u00e4nde haben und eine R\u00fcckw\u00e4rtsbewegung des Kopfes in der Regel nicht m\u00f6glich ist, weil der Kopf aufgrund der schwachen Nackenmuskulatur durch die Hand oder den Arm der Mutter gest\u00fctzt ist, bleibt dem Kind nur eine M\u00f6glichkeit, n\u00e4mlich den Kopf zur Seite zu drehen:<\/p>\n\n\n\n<p><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/lh4.googleusercontent.com\/SMhAJR7E1MLnEAeYRgnLXtj5_XFg8zFs24ZarkQcYK-Uaga-ubrTdZH__pAOU6Hj3JP0zEGKjhzfdmPqrjsYC1DzP_GrDNjPl6OKxaBNRNdFzWCUBvhzfsj2GcTTc7dQBNv_vIXAsIQM1xwZ0nFyUyrtlQbu3j3xVGUTDMzfnSz24reA-HTlqa-5\" width=\"602\" height=\"143\"><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Abbildung<\/strong>: Bei allen \u00fcblichen Stillpositionen hat das Kind kaum M\u00f6glichkeiten, mit dem Kopf nach hinten auszuweichen. Vor allem bei sehr jungen Kindern muss der Kopf aufgrund der noch schwach ausgebildeten Muskulatur gest\u00fctzt werden. Um das Stillen zu unterbrechen, gibt es nur eine M\u00f6glichkeit f\u00fcr das Kind: Es muss den Kopf zur Seite drehen (Bildquellen: <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Breastfeeding02.jpg\" target=\"_blank\">hier<\/a>, <a href=\"https:\/\/id.lib.harvard.edu\/curiosity\/daguerreotypes-at-harvard\/17-W347630_urn-3:RAD.SCHL:1193343\">hier<\/a>, <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Maternity_LCCN93505662_(cropped).jpg, https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Unidentified_woman_breastfeeding_a_baby,_ca._1860._(9622975028).jpg\" target=\"_blank\">hier<\/a>, <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Maternity_LCCN93505662_(cropped).jpg\" target=\"_blank\">hier <\/a>und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stillen#\/media\/Datei:Andrea_Solario_002.jpg\">hier<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c4hnliches gilt nat\u00fcrlich auch f\u00fcr andere Arten der Nahrungsaufnahme, also wenn das Kind gef\u00fcttert und nicht gestillt wird. Es ist nicht unplausibel anzunehmen, dass sich aus einer solchen fr\u00fchkindlichen Assoziation eine konventionalisierte Geste ergibt. Nachdem eine Assoziation zwischen der Seitw\u00e4rtsbewegung des Kopfes und Ablehnung hergestellt wurde, ist es nur noch ein kleiner Schritt, diese Seitw\u00e4rtsbewegung zur Verst\u00e4rkung zu Wiederholen und die Bedeutung allgemein auf Negation zu erweitern (die Wiederholung \u2013 genauer \u201eReduplikation\u201c \u2013 ist tats\u00e4chlich auch ein in den Sprachen der Welt enorm weit verbreitetes Mittel der Intensivierung).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aber stimmt das wirklich?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Problem an Darwins Hypothese ist jedoch, dass sie nur schwerlich wissenschaftlich \u00fcberpr\u00fcfbar ist. Wie sollte auch ein (ethisch vertretbares und nicht zu aufw\u00e4ndiges) Experiment aussehen, das diese Hypothese testet? Eine Idee: Man kann vielleicht die Hypothese selbst nicht direkt testen, aber die Vorhersagen, die sie macht.&nbsp;Wenn Darwin tats\u00e4chlich richtig liegt und der Ursprung des Kopfsch\u00fcttelns in der Art und Weise liegt, wie wir gef\u00fcttert werden, dann k\u00f6nnen wir folgende \u00dcberlegungen anstellen:<\/p>\n\n\n\n<ol><li>Die Geste sollte extrem weit verbreitet sein, da ihr Ursprung quasi ein nat\u00fcrlicher ist. Gleichzeitig ist die Geste nicht angeboren, was bedeutet, dass es dennoch die M\u00f6glichkeit gibt, dass sie in manchen Kulturen durch eine andere Geste \u201e\u00fcberschrieben\u201c wurde.<\/li><li>Da die Geste Darwin zufolge aus einer Assoziation in einer extrem fr\u00fchen Phase der Kindheit entsteht, sollten auch schon sehr kleine Kinder den Kopf sch\u00fctteln, um ihre Ablehnung auszudr\u00fccken.<\/li><li>Auch Menschen, die nicht dazu in der Lage sind, Gesten zu beobachten, sollten das Kopfsch\u00fctteln im Repertoire haben. Dies betrifft insbesondere taubblind geborene Menschen.<\/li><li>Die Assoziation von Futteraufnahme und Kopfbewegung ist nicht zwingend auf den Menschen beschr\u00e4nkt. Alle S\u00e4ugetiere, die ein Konzept von Negation haben und auf \u00e4hnliche Weise gestillt werden, sollten theoretisch auch \u00fcber Kopfsch\u00fctteln verf\u00fcgen.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Genau mit diesen Vorhersagen habe ich mich letztes Jahr in einem <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/benjamins.com\/catalog\/gest.17001.bro\" target=\"_blank\">Artikel <\/a>besch\u00e4ftigt, in dem ich zu dem Schluss komme, dass sie im Gro\u00dfen und Ganzen zutreffen. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Verbreitung des Kopfsch\u00fcttelns<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst stellt sich also die Frage, wo die Menschen denn tats\u00e4chlich \u00fcberall mit dem Kopf sch\u00fctteln, um \u201enein\u201c zu sagen. Tats\u00e4chlich ist die Studienlage hier relativ d\u00fcnn. Es gibt so gut wie keine Studie, die sich systematisch mit der Frage der Verbreitung des Kopfsch\u00fcttelns besch\u00e4ftigt hat. Gleichzeitig sollte man annehmen, dass wenn jemand in fr\u00fcheren Zeiten auf Reisen gegangen w\u00e4re und festgestellt h\u00e4tte, dass die Menschen in einem fernen Land nicht den Kopf sch\u00fctteln um \u201enein\u201c zu sagen, sondern eine andere Geste verwenden, dass man das doch f\u00fcr interessant befunden h\u00e4tte und das niedergeschrieben h\u00e4tte. Tats\u00e4chlich finden sich kaum Berichte \u00fcber andere Gesten. Die wenigen Ausnahmen sind auch heute noch vielen gel\u00e4ufig: In einigen wenigen Regionen der Welt bedeutet ein Kopfsch\u00fctteln \u201eja\u201c und ein Kopfnicken \u201enein\u201c. Dieses \u201everkehrte\u201c System findet sich jedoch extrem selten, am prominentesten in Bulgarien. Eine andere M\u00f6glichkeit besteht darin, den Kopf einmal kurz in den Nacken zu werfen und mit der Zunge zu schnalzen, um \u201enein\u201c auszudr\u00fccken. Diese Geste findet man in S\u00fcditalien und in Teilen Griechenlands und der T\u00fcrkei. Dabei f\u00e4llt auf, dass die wenigen Ausnahmen Cluster bilden. Das macht die Annahme wahrscheinlich, dass diese Gesten einen Ursprung haben und dann kulturell weitergegeben wurden. Interessant ist au\u00dferdem, dass in der Literatur bisher \u00fcbersehen wurde, dass die Kulturen, die dieses \u201egriechische Nein\u201c kennen, durchaus auch \u00fcber ein Kopfsch\u00fctteln verf\u00fcgen. Die beiden Gesten haben hier zwei verschiedene Funktionen: Mit dem Nachhintenwerfen des Kopfes dr\u00fcckt man die Ablehnung eines Angebots aus, die logische Operation der Negation, wenn man also z. B. ein Verb in einem Satz negiert, wird aber durch Kopfsch\u00fctteln ausgedr\u00fcckt. Weitere Daten best\u00e4tigten, dass das Kopfsch\u00fctteln mit wenigen Ausnahmen von allen Kulturen verstanden wird und auch in fr\u00fcheren Zeiten verstanden wurde. Es gibt zwar kaum Studien zur Verbreitung des Kopfsch\u00fcttelns als sprachbegleitende Geste, aber es gibt viele Studien, die sich mit Kopfbewegungen in den Geb\u00e4rdensprachen der Welt besch\u00e4ftigen und alle Geb\u00e4rdensprachen, die bisher untersucht wurden verf\u00fcgen in irgendeiner Weise \u00fcber ein Sch\u00fctteln des Kopfes zum Ausdruck von Negation\u2013und zwar \u00fcberall auf der Welt. Und irgendwie muss das Kopfsch\u00fctteln in diese Geb\u00e4rdensprachen gekommen sein.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ab welchem Alter sch\u00fctteln Kinder den Kopf?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die zweite Vorhersage ist, dass das Kopfsch\u00fctteln als Geste sehr fr\u00fch erworben werden m\u00fcsse, wenn Darwin denn Recht h\u00e4tte. Tats\u00e4chlich ist das Kopfsch\u00fctteln eine der ersten Gesten \u00fcberhaupt, die Kinder verwenden. Interessanterweise wird das Kopfsch\u00fctteln zu Beginn nur als Geste der Ablehnung verwendet und eine rein logische negative Bedeutung kommt erst sp\u00e4ter hinzu.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sch\u00fctteln taub-blind geborene Menschen den Kopf?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn es eine quasi-nat\u00fcrliche Verbindung zwischen Kopfsch\u00fctteln und Negation geben sollte, dann w\u00fcrde man vorhersagen, dass auch Menschen, die diese Geste nicht beobachten konnten, sie verwenden. Studien zum Gestengebrauch von taub-blinden Kindern zeigen tats\u00e4chlich, dass diese den Kopf sch\u00fctteln, wenn man z. B. versucht, ihnen einen Gegenstand zu geben, den sie nicht wollen. Allerdings ist die Studienlage in diesem Bereich eher rar und die M\u00f6glichkeit, dass die Kinder, die an den bisherigen Untersuchungen teilnahmen, das Kopfsch\u00fctteln auf irgendeine Art implizit beigebracht wurde, kann nicht g\u00e4nzlich ausgeschlossen werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sch\u00fctteln andere S\u00e4ugetiere den Kopf?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die letzte Vorhersage betrifft Tiere, die ihre Kinder auf \u00e4hnliche Art und Weise s\u00e4ugen wie Menschen. Diese sollten, vorausgesetzt, sie verf\u00fcgen \u00fcber ein Verst\u00e4ndnis von Negation, ebenso eine Verbindung zwischen der Seitw\u00e4rtsbewegung des Kopfes und der Negation m\u00f6glich machen. Infrage kommen hier nur eine kleine Menge an S\u00e4ugetiere, da der Gro\u00dfteil der S\u00e4uger ihre Kinder im Liegen oder Stehen s\u00e4ugt, was eine Seitw\u00e4rtsbewegung des Kopfes nicht notwendig macht. Auf \u00e4hnliche Art und Weise s\u00e4ugen dennoch einige Affenarten ihre Kinder. Leider ist die Studienlage in diesem Fall ebenfalls nicht sehr gut. Die wenigen Studien, die im Bereich der Kopfgesten von Affen existieren deuten darauf hin, dass einige Affenarten ihren Kopf kaum zur Kommunikation verwenden. Immerhin Bonobos wurden dabei beobachtet, dass sie unerw\u00fcnschtes Verhalten mit einem Kopfsch\u00fctteln quittieren und hierzu gibt es sogar <a href=\"https:\/\/www.nationalgeographic.com\/culture\/article\/100520-bonobos-say-no-vin-video\">\u00fcberzeugendes Videomaterial<\/a>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Darwins Hypothese, dass der Ursprung des Kopfsch\u00fcttelns auf einer fr\u00fchkindlichen Assoziation beruht, l\u00e4sst sich nur schwer \u00fcberpr\u00fcfen. Die Vorhersagen, die diese Hypothese macht, sind jedoch selbst relativ gut \u00fcberpr\u00fcfbare Hypothesen, die gr\u00f6\u00dftenteils zutreffen, auch wenn die Forschung zum Gestengebrauch von taub-blind geborenen Menschen noch in den Kinderschuhen steckt und die Ergebnisse zum Gestengebrauch von Affen, zumindest f\u00fcr einige Arten, nicht ganz eindeutige Ergebnisse bereithalten (immerhin sprechen diese Ergebnisse aber auch nicht gegen Darwin).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bross, Fabian (2020): <a href=\"https:\/\/benjamins.com\/catalog\/gest.17001.bro\">Why do we shake our heads? On the origin of the headshake<\/a>. In: <em>Gesture<\/em>, 19, 2\/3. 269\u2013299. DOI: 10.1075\/gest.17001.bro.<\/p>\n\n\n\n<p>Darwin, Charles (1872): <em>The expression of the emotions in man and animals<\/em>. London: John Murray.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fast \u00fcberall auf der Welt verwenden Menschen das Sch\u00fctteln des Kopfes, um \u201enein\u201c zu sagen. Bereits der britische Naturforscher Charles Darwin hatte sich gewundert, warum<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":789,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[26],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sprach-blog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/732"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sprach-blog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sprach-blog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sprach-blog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sprach-blog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=732"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.sprach-blog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/732\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":785,"href":"https:\/\/www.sprach-blog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/732\/revisions\/785"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sprach-blog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/789"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sprach-blog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=732"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sprach-blog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=732"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sprach-blog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=732"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}